Bei LED-Boards wird viel mit Diodennamen geworben. Entscheidend sind aber drei Zahlen:
Effizienz in µmol/J: Aktuelle gute Boards liegen bei 2,7 bis 3,0. Alles über 3,0 sollte man mit unabhängigen Messungen belegen.
Spektrum: Vollspektrum mit Rotanteil (660 nm) ist Standard. Weit-Rot (730 nm) und UV sind Extras, deren Nutzen von der Sorte abhängt.
Treiber und Kühlung: Ein passiv gekühltes Board läuft leiser und länger. Der Treiber sollte 20 Prozent Reserve haben.
Der Diodenname ist zweitrangig, solange die Effizienz stimmt. Ein sauber gebautes Board mit soliden Mittelklasse-Dioden schlägt ein schlecht gekühltes Premium-Board.