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Wasser, pH & Nährstoffe

Viele vermeintliche Nährstoffprobleme sind in Wahrheit Gieß- oder pH-Probleme. Eine Pflanze kann Nährstoffe nur aufnehmen, wenn die Wurzeln gesund sind, das Medium abwechselnd feucht und luftig ist und der pH-Wert im passenden Bereich liegt. Der EC-Wert zeigt, wie viele gelöste Salze eine Lösung enthält – nicht, welche. Dieser Bereich erklärt Wasserqualität, Gießtechnik, pH und EC, die Rolle der einzelnen Nährstoffe und eine systematische Diagnose von Mangel, Überschuss und Lockout.

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Wasserqualität: das richtige Gießwasser

Gießwasser ist nie nur Wasser: Leitungswasser bringt je nach Region unterschiedlich viel Calcium, Magnesium und Hydrogencarbonat mit, was pH-Wert und Düngung beeinflusst.

Richtig gießen

Gießfehler gehören zu den häufigsten Ursachen kranker Pflanzen – und Überwässerung ist dabei häufiger als Trockenheit.

pH-Wert beim Growen

Der pH-Wert beschreibt, wie sauer oder basisch eine Lösung oder ein Substrat ist.

EC-Wert & Salzhaushalt

Der EC-Wert misst die elektrische Leitfähigkeit einer Lösung und damit die Menge gelöster Salze – also grob die Nährstoffkonzentration, nicht aber deren Zusammensetzung.

Makronährstoffe: N, P, K, Ca, Mg und S

Makronährstoffe benötigt die Pflanze in vergleichsweise großen Mengen: Stickstoff für Blattmasse und Wachstum, Phosphor für Energiestoffwechsel und Wurzeln, Kalium für Wasserhaushalt und Blütenbildung, dazu Calcium, Magnesium und Schwefel.

Mikronährstoffe & Spurenelemente

Eisen, Mangan, Zink, Bor, Kupfer, Molybdän und Chlorid braucht die Pflanze nur in Spuren – fehlen sie, stockt trotzdem das Wachstum.

Organische Düngung & Bodenleben

Organische Dünger wie Kompost, Wurmhumus sowie Horn-, Knochen- oder Pflanzenmehle liefern Nährstoffe in gebundener Form.

Nährstoffprobleme & Lockout

Ob Mangel, Überschuss oder Lockout: Nährstoffprobleme zeigen sich an den Blättern, ihre Ursache liegt aber meist in der Wurzelzone.

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